Die Yanomami
Eine indigene Gruppe, zur linguistischen Familie der Yanomami (auch Yanoama) gehörend. Man findet sie entlang des oberen Orinoco, zwischen Venezuela und Brasilien (Sierra de Parima), in den Bundesstaaten Amazonas und Bolívar. Mehr als die Hälfte der zu dieser ethnischen Gruppe gehörenden Personen sind auf venezolanischer Seite. Sie leben in Kollektiven, das bedeutet, verschiedene Familien schließen sich zusammen und bewohnen gemeinsam ein Haus, in ihrer Sprache shapono genannt. Die Zahl der Bewohner kann zwischen 20 und 200 schwanken. Mehrere shaponos versammeln sich auf großzügigem Raum und bilden zusammen eine Gemeinschaft. Sie bewirtschaftet ihr Gebiet und respektiert den Siedlungsraum anderer Gemeinden.
Die Yanomami sind hauptsächlich Bauern, sie jagen, fischen und sammeln jedoch auch. Eine ihrer herausragendsten Charakteristiken ist die Weiterentwicklung ihrer Stimmtechniken, um bei ihren Ritualen und auf Festen eine große Bandbreite an Liedern anstimmen zu können. Das Gemeinschaftsleben, sei es nun innerhalb des shapono oder innerhalb ihres Siedlungsgebietes, begünstigt in großem Maße soziale Aktivitäten. Begleiten Sie uns, um aus allernächster Nähe einige dieser Yanomami-Gemeinden mitzuerleben.
Venezuela - Besteigung des höchsten Berges Pico Bolívar (4981m)
Die Besteigung des Pico Bolívar ist ein Höhepunkt für Kletterer, die den UIAA-Grad III locker beherrschen oder mit einem Bergführer dieses luftige Ziel erklimmen wollen. Besonders beeindruckend finde ich den Start mitten im Dschungel bei Merida – 5 Tage später steht man ganz oben, und Venezuela liegt einem zu Füßen…

